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Der Weg zum eigenen Onlineshop

Donnerstag, 11. März 2010

Der Weg zum eigenen Shop

In letzter Zeit lesen wir immer wieder Berichte darüber, wie schnell und einfach man einen Onlineshop erstellen und ins Leben rufen kann. Auch erreicht uns auf diversen Wegen, wie E-Mail, Briefpost oder auch Telefonanrufe,  Anfragen und Angebote von SEO Agenturen oder eCommerce Spezialisten, die uns gerne professionelle Beratung zukommen lassen möchten. Aufgrund dessen haben wir uns darüber Gedanken gemacht und einen kurzen Erfahrungsbericht über die möglichen Erfolgsfaktoren für das Erstellen und Betreiben eines erfolgreichen Onlineshop erstellt.

Wenn sich jemand dazu entschließt, einen Onlineshop zu eröffnen, dann treten im Vorfeld oftmals die gleichen Fragen auf, als Beispiel möchten wir hier die folgenden Punkte nennen:

  • welcher Shop ist der optimale?
  • SEO Dienstleistungen einkaufen Ja oder Nein
  • AGB und sonstige rechtsrelevante Texte so, oder so geschrieben
  • welche Zahlmethoden sind die beliebtesten
  • und so weiter …

Vorweg möchten wir hierzu Folgendes anmerken: Jede qualitativ hochwertige Dienstleistung bedeutet Aufwand.
Wenn jemand gewisse Leistungen aufgrund seiner Fähigkeiten selbst beherrscht, benötige er vermutlich keine oder wenig externe Unterstützung. Besitzt man diese Fähigkeit und erbringt einen Teil an Eigenleistung, dann fehlt eventuell die Zeit an anderer Stelle, von daher gilt es im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel, darüber nachzudenken, was durch interne und was durch externe Leistung erbracht werden soll. Nur mit einer soliden Basis lässt sich auch nachhaltig planen.

Es erspart einem viel Zeit, wenn man sich vorab über die einzelnen Umsetzungsmaßnahmen im Klaren ist und dies auch entsprechend als Ergebnistypen und Ziele definiert, ansonsten wird das geplante eCommerce-Vorhaben durch eine gewisse unkontrollierbare Dynamik bestimmt.

Anbei beschreiben wir eine mögliche Vorgehensweise, welche auf erlebten Erfahrungen basiert und haben dies entsprechend zusammengefasst. Eventuell hilft es dem ein oder anderen bei der Planung seines Vorhabens.

Eines noch vorweg – es existiert nicht die optimale Lösung, es gibt jedoch die optimale Planung und Zielsetzung und vor allem gibt es die Mittel und Möglichkeiten, die man bereit ist, aufzubringen.

Ein möglicher Aktionsplan in chronologischer Reihenfolge könnte wie folgt aussehen:

Ausgangspunkt hierfür ist die Prüfung des Investitionsumfanges und die Definition der Budget-Obergrenze für die Start-Phase.

  1. Entscheidung welche Produkte angeboten werden sollen (z.B. Kindermode, Elektroartikel, Schmuck, etc )
  2. Definition der Zielgruppe, auf dieser Basis wird das Design, Auftreten, Namensgebung, Slogan, etc. definiert
  3. Nach dem Layout zu Design, Funktionalität, Bedienung – Auswahl des Shopsystems
  4. Homepagename definieren – kurz und einfach zu tippen und einprägsam sollte er sein
  5. Auswahl des Hosters, hier gibt es Möglichkeiten “neutral” zu vergleichen und für sich das beste Gesamtpaket zu definieren
  6. Nach Aufbau der Testumgebung den Shop umsetzen und das System testen
  7. In der Entwicklungsphase vorab eine Landingpage erstellen, mit den wichtigen Inhalten, damit die Suchmaschinen schon mal die Seite finden und durchsuchen – für diese Webseite die URL verwenden, die später für den Shop zum Einsatz kommen soll
  8. Juristische Unterstützung für die rechtlichen Aspekte einholen – weiterhin Gütesiegel aussuchen und Zertifizierungsprozess einleiten
  9. Liveschaltung des Onlineshops, mit der echten URL
  10. Nutzung von Adwords mit einem festen Budget – bringt Besucher in der Anlaufphase
  11. Einträge in Webkatalogen, nicht die Anzahl macht es aus, sondern die Qualität !
  12. Im Anschluss folgt die iterative Überprüfung Ihres Onlineshops, der Unterseiten, der Produkte, der Textinhalte auf SEO Tauglichkeit – qualitativer Content ist von absolutem Vorteil – dies ist ein permanenter Prozess !

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Menge an Besucher auf die Seite zu bringen – die jedoch unter Umständen gar nichts kaufen !

Ergo: Sollten z.B. die Eintragungen in Webverzeichnissen, Webkatalogen, oder auf anderen Webseiten auch die definierte Zielgruppe ansprechen.

Man sollte konsequent die anfangs definierte Zielgruppe im Auge behalten, Massenmarkt bringt viel Masse und viel Arbeit – ein Nischenmarkt kann durchaus interessant sein und vor allem effektiv.